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Informationen

Woraus besteht Kunstrasen?

Der künstliche Rasen wird aus synthetischen Fasern hergestellt. Je nach Art des Rasens handelt es sich dabei um Polyethylen, Polypropylen oder Polyamid. Die Fasern sind dicht in die Unterlage getuftet. Durch die natürliche Färbung entsteht der Eindruck eines echten Rasens. Witterungseinflüsse, wie Sonne, Regen, Pollenflug, etc. unterstreichen das natürliche Aussehen des Kunstrasens. Wird heute Kunstrasen verlegt, dann sind, nach einiger Zeit, leichte Farbunterschiede zum neu produzierten Kunstrasen sichtbar. Unser Kunstrasen hat eine UV-Beständigkeit gemäß DIN 53387 Standard (6.000 Stunden), sodass er auch nach vielen Jahren noch dauerhaft schön bleibt. Der Rasen ist als Zuschnitt oder Rolle verfügbar.
Woraus besteht Kunstrasen

Kunstrasen verlegen

1. Vorbereitung des Untergrunds
Vorbereitung des Untergrunds
Auf hartem, ebenem Untergrund wie Klinker, Fliesen, Beton, Asphalt oder Holz können Sie den Kunstrasen direkt verlegen (Risse und Unebenheiten sollten vorher beseitigt werden). Je nach Verwendungszweck kann das Einbringen einer Elastikschicht unter dem Kunstrasen empfehlenswert sein. Gärten werden ca. 10–15 cm tief vom Bewuchs befreit. Das Verlegen eines Geotextils verhindert, dass Unkraut durch die Dränagelöcher des Kunstrasens wächst und filtriert den schlammigen Untergrund bei Regenwetter, sodass die obere Schicht sauber bleibt.

Je nach Wasserdurchlässigkeit (Lehm/Sandboden) wird eine Schicht grober, gebrochener Mineralschotter (0–32 mm) in der Stärke 5–10 cm und darauf eine feine Schicht Mineralschotter (0–4 mm) in der Stärke 3–5 cm installiert, verdichtet und eben abgezogen. Bei kleinen Sportplätzen sollte die Mineralschotterschicht (0–32 mm) entsprechend stärker ausgebildet sein. Des Weiteren empfiehlt sich hier das Verlegen einer Elastikschicht zwischen Kunstrasen und Unterbau.

Der Untergrund wird mit Hilfe von Werkzeugen und Maschinen geglättet. Der Kunstrasen wird geöffnet, auf dem Untergrund ausgerollt und mit Gewichten ebenfalls geglättet.
2. Schneiden
Kunstrasen schneiden
Gegebenenfalls wird die zweite Bahn geöffnet, auf dem Untergrund ausgerollt und in die passende Form zugeschnitten. Das Beschneiden der Matte und die Verarbeitung der Ränder wird mit einem kräftigen und scharfen Messer durchgeführt.

Sofern möglich wird entlang der Rückseite und zwischen den Garnschlingen des Rasenteppichs geschnitten, wobei das Messer gerade unter dem schwarzen Tufttuch geführt wird, um die Fasern nicht zu beschädigen.

Wenn das Gelände aus mehreren Rollen aufgebaut werden muss, werden diese 3 cm überlappend ausgelegt und manuell überarbeitet. Während des Ausrollens muss die Faserrichtung, die meist mit einem Pfeil auf der Hinterseite der Matte angedeutet wird, beachtet werden.
3. Leimen
Kunstrasen leimen
Erst, wenn das Zuschneiden beendet ist und die Sektionen (Kunstrasen) perfekt mit umgeschlagenen Nähten auf ihrer Position liegen, kann der Zwei-Komponenten-Leim vermischt und mit Hilfe eines mittelgroßen Stabmixers in einer kräftigen Bohrmaschine vermengt werden. Der Leim wird in kleinere Portionen umgegossen, um die spätere Verteilung auf dem Leimband besser kontrollieren zu können.

Die Verarbeitung sollte bei trockenem Wetter und einer Temperatur ab 15°C innerhalb von 30-45 Minuten nach Anmischung des Leims geschehen. Es empfiehlt sich, dünne Plastikhandschuhe zu tragen und eine Rolle Papiertücher bereit zu halten, um eventuelle kleine Leimreste sofort entfernen zu können.

Ein 13 kg Topf Leim ist ausreichend für ungefähr 40 laufende Meter Leimband. Der Kunstrasen wird unmittelbar nach Auftragen des Leims (in nicht allzu dicken Streifen) verlegt und kann dann über die Mitte des Leimbandes (also nicht notwendigerweise von Rand zu Rand) mit einem gezahnten Leimkamm verstrichen werden. Die Nähte werden zuerst sorgfältig zugemacht (sodass die Fasern den Leim so wenig wie möglich berühren) und danach kräftig angedrückt. Gewichte auf dem Kunstrasen sorgen für den nötigen Zusammenhalt während des Klebeprozesses.
4. Korrekturen
Kunstrasen Korrekturen
Es können immer Unvollkommenheiten auftreten, wie etwa mangelhafte Nahtverbindungen, erhärtete Leimreste zwischen den Fasern oder kleine Produktionsfehler im Teppich, die aber fast unsichtbar ausgebessert werden können.

In diesen Fällen wird das betroffene Teilstück von oben ausgeschnitten, wobei es sehr wichtig ist, die Fasern maximal aufrecht zu halten. Eine stabile Form, wie z.B. ein runder Deckel, ist dabei ein geeignetes Hilfsmittel, um sowohl bei alten, als auch bei neuen Stücken Kunstrasen eine identische Größe zu erzielen.
5. Einstreuen (Optional)
Einstreuen Kunstrasen
Abhängig von der vorgesehenen Verwendung wird der Kunstrasen bis etwas unter die Noppenlänge mit quarzhaltigem Sand und/oder Kautschukgranulat (0,5–2 mm Korn) eingestreut, was für einen federnden, elastischen Untergrund und eine optimale Entwässerung sorgt. Das Einstreumaterial, mit einem harten Besen verteilt, umschließt und unterstützt die Kunstfasern in ihrer Funktion. Eine wichtige positive ästhetische Wirkung der Einstreuung ist, dass es die Sichtbarkeit der Nähte verhindert.

Recycelter Kautschuk ist ein sauberes Produkt aus geschredderten Autoreifen, aus dem alle Verunreinigungen wie Glas, Sand oder Steine gefiltert und die letzten Reste Stahl entfernt wurden. Abgesehen vom originalen Schwarz ist Kautschukgranulat auch gefärbt erhältlich. Zu beachten ist hier, dass gefärbtes Kautschukgranulat deutlich weniger Sonnenlicht absorbiert, als schwarzes Kautschukgranulat und somit weniger Wärme aufnimmt.

WIE WIRD KUNSTRASEN HERGESTELLT?

Herstellung Kunstrasen
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Woraus besteht Kunstrasen?

  • Polypropylen oder Polyethylen Pigmentkorn, die so genannten Polymere, werden zu einem Brei erhitzt, dem ein UV- und Wärmestabilisator (antischrumpfend) beigefügt wird.
  • Die flüssige Masse wird extrudiert: entweder durch eine Platte mit feinen Löchern, durch Monofilamente oder durch einen extrem dünnen Film, der in feine Streifen, versehen mit Einkerbungen, geschnitten wird, sodass eine Honigwabenstruktur entsteht – das fibrilierte Garn.
  • Auf einem uv-stabilisierten Polypropylen gewebten Tuch werden in einer Linie oder zickzack Bündel Kunstfasern in Schlingen gewebt (Tufting) und danach an der Rückseite mit Latex fixiert. Die Schlingen werden dann durchgeschnitten und das Tufttuch durchlöchert.
  • Die Dichte der Nadeln (z.B. 3/8”), zusammen mit der Anzahl Tuft je laufendem Meter (z.B. 200), bestimmen die Menge Knoten (demzufolge 21.000) und das Gewicht (gewöhnlich zwischen 2 und 4 kg) pro m².
  • Während des Trocknens bei 90°C verhärtet das Latex Coating und die Kunstfaser kann ringelnd oder kräuselnd gefinished werden.
  • Es gibt Variationen in Noppenlänge (von einigen Millimetern bis zu 7 cm) und in Farbe (mehrere Grüntöne, rotbraune Schotter-Imitation oder weiß, gelb und blau (Linierungen).
  • Rollen können bis zu 4 m breit und 70 m lang sein
F.A.Q. Pflegehinweise

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